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Kultur- und Projektfinanzierung über Crowfunding
Crowdfunding ist eine alternative oder ergänzende Finanzierungsmöglichkeit für Produkte, Projekte oder auch Geschäftsideen, die vor allem der Kultur- und Kreativwirtschaft neue Wege eröffnet hat. Beim Crowdfunding finanzieren viele Menschen gemeinsam ein Projekt über das Internet. Bei erfolgreicher Finanzierung erhalten die ProjektunterstützerInnen (GeldgeberInnen) eine Gegenleistung, die verschiedene Formen annehmen kann, z.B. künstlerische Unikate, Medialeistung, Spendenquittung, individuelle Geschenke etc.
Die Kommunikation zwischen beiden Seiten wird über eine Plattform im Internet realisiert, über die die Geldnehmerin eine Aktion und die benötigte Mindestkapitalmenge veröffentlicht. Als Kapitalgeberin fungiert die anonyme Masse der geschäftsfähigen InternetnutzerInnen, die sich zumeist mit Kleinstbeträgen an der Aktion beteiligen. Mit dem Crowdfunding werden nicht nur neue Formen der Finanzierung z.B. für Kunstschaffende und Kreative geschaffen, sondern auch Kommunikationsmöglichkeiten zwischen (Kultur)-ProduzentInnen und dem Publikum.
Einen ersten großen Durchbruch erzielte das Crowdfunding 2006 durch die Plattform sellaband.com, die es MusikerInnen ermöglichte, ihr Album durch Fans vorfinanzieren zu lassen. Die 2009 in den USA gegründete Crowdfunding-Plattform kickstarter.com hat bislang über 5.000 Projekte erfolgreich finanziert.
Seit dem Start von deutschen Plattformen wie z.B. startnext.de im Herbst 2010
hat das Thema auch in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Im April 2011 fand auf der re:publica11 in Berlin, einer Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, die erste Crowdfunding-Konferenz „co:funding“ statt.
Weiterführende Links:
www.cofunding.de
crowdfunding.startnext.de
www.startnext.de
Social Bookmarking mit Diigo
Social Bookmarking heißt, dass Sie Ihre Lesezeichen nicht mehr lokal auf dem Rechner speichern. Vielmehr legen Sie sie im Internet ab, versehen sie mit Schlagworten und teilen sie mit anderen. Diigo ist ein sehr nützliches und komfortables Werkzeug für Ihre Internet-Recherche sowie für die Bereitstellung von themenbezogenen Sammlungen für Projekte oder Arbeitsgruppen. Diigo bietet aber noch mehr:
- Mit einem mitgelieferten Browser-Plug-In können Sie Textpassagen, die Sie auf Webseiten interessant finden, farbig markieren und Notizen für andere Diigo-NutzerInnen hinterlassen.
- Es gibt vielfältige Möglichkeiten, das gefundene Seiten weiterzugeben oder anderweitig zu posten: per eMail, Twitter, Facebook.
- Mit dem Browser-Plugin können Sie die gefundene Seite direkt auf Twitter, Facebook und Buzz sharen oder den Link per eMail verschicken.
- Nicht nur Bookmarks können Sie sammeln, sondern auch selbst erstellte Notizen oder Screenshots sowie Bilder, die Sie auf Seiten finden.
- Links, die einen definierten Tag (Schlagwort) haben, können Sie automatisch im eigenen Blog publizieren.
- Es stehen für das iPhone und Android-Smartphones Apps zu Verfügung, mit denen Sie mobil auf Diigo zugreifen können.
- Ihr komplettes Archiv oder einzelne Einträge, die Sie in Diigo angelegt haben, können Sie vor der Öffentlichkeit verbergen.
- Sie können Gruppen anlegen, wobei die Einstellungsmöglichkeiten und Features sehr vielfältig sein.
Probieren Sie es aus! Ein Tutorial zum Selbststudium, von der Universität Tübingen erstellt, hilft Ihnen beim Einstieg. Gerne unterstützen Sie auch unsere Beraterinnen bei ber-IT.
Ihr Network Value
Wissen Sie, wieviel Ihr Kontaktnetzwerk Wert ist? Mit dem Network Value Test von XING lässt sich der (angeblich) ermitteln. Der Test dauert ca. 3 Minuten. Nach der Beantwortung von wenigen Fragen bekommen Sie Ihren persönlichen Wert in Euro angezeigt. Und es heißt dann dort: “Ihr Network Value beziffert die Schätzung des potenziellen Werts Ihres Netzwerks, den Sie innerhalb der nächsten zehn Jahre kapitalisieren können. Ihren Network Value können Sie z.B. durch die Generierung von neuen Aufträgen, Gehaltserhöhungen, Vorträge, Karrieresprünge etc. zu barem Geld machen.”
Was man mit dem ermittelten Wert anfangen kann, mag dahin gestellt sein. Klar ist uns allen aber doch: Der Aufbau des persönlichen Netzwerks ist eine Investition in die Zukunft. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ein Kontakt oder indirekter Kontakt weiter helfen kann.
Fehler beim Networking vermeiden
Wenn Sie beim Networking zu sehr von Ihrer Absicht getrieben wirken, werden Sie als Netzwerkerin scheitern. Um Frusterlebnisse zu vermeiden – so rät Sylvia Linden, Projektmanagerin – , sollten Sie typische Fehler vermeiden:
- Ungeduld beim Aufbau von Kontakten – Netzwerk-Beziehungen brauchen viel Zeit, um zu wachsen.
- zu hohe Erwartungen an KollegInnen – Eine professionelle Dienstleistung gratis zu verlangen ist genauso überzogen wie ein permanenter Bedarf an kleinen Gefälligkeiten.
- mangelndes Fingerspitzengefühl - Ein Schwätzchen mit der Kollegin, wenn sie gerade vor lauter Stress nicht weiß, wo ihr der Kopf steht, ist unangemessen.
- Heuchelei – Sympathie und echtes Interesse am anderen sind die Bindemittel, die einen beruflichen Kontakt lebendig und authentisch erhalten.
- Quantität vor Qualität – Es ist effektiver, intensiven Kontakt zu zehn Leuten zu pflegen, als einhundert oberflächliche Kontakte zu knüpfen, deren Potenzial Sie weder kennen noch zielgenau abfragen können.
- Unzuverlässigkeit – Versprechen Sie nichts, was Sie nicht einhalten können und halten Sie Ihre Versprechen unbedingt ein.
- Indiskretion – Erweisen Sie sich als vertrauenswürdig und verschwiegen, sonst wird man Ihnen über kurz oder lang nichts mehr anvertrauen.
- Kleinlichkeit und Berechnung – Vertrauen Sie darauf, dass eine Gefälligkeit, die Sie jemandem erweisen, unter Umständen von ganz anderer Seite zurückgezahlt wird.
- Undankbarkeit - Wertschätzen Sie, was andere für Sie getan haben.
Der ausführliche Beitrag von Sylvia Linden ist bei femity veröffentlicht.