Archiv für die Kategorie „Social Webs“
Myspace ändert Ausrichtung vom sozialen Netzwerk zur Unterhaltungsplattform
Das soziale Netzwerk Myspace wird umgebaut zum Portal für Musik, Film, TV und Spiele. In Zukunft soll es eher der Unterhaltung als der Vernetzung dienen. Damit werden nicht nur Konsequenzen aus der uneinholbaren Konkurrenz zu Facebook und Twitter gezogen, sondern sich auch dem Verhalten und der Nutzung der eigenen UserInnen angepasst. Myspace war schon immer die Adresse und Plattform für MusikerInnen und KünstlerInnen. Neben Musik setzt die Geschäftsführung nun stärker auf Fernsehserien und Filme. NutzerInnen können auf myspace Musik, Filme, TV-Serien und Spiele konsumieren und sich darüber austauschen.
Das neue Myspace wird daher nicht durch verändertes Design und Logo neu gekleidet, auch Inhalt und Aufbereitung sollen wechseln. Man darf gespannt sein, ob wirklich mehr Inhalt angeboten werden wird. Zu bestimmten Themen und Richtungen soll durch bekannte Personen berichtet werden, um Trends zeitnah aufgreifen und abbilden zu können. Hierin soll dann auch ein wesentlicher Unterschied zur reinen usergesteuerten Plattform Youtube liegen.
Grundlagen für die Nutzung von Facebook
Der Einstieg bei Facebook ist denkbar einfach. Anmelden und loslegen. Aber genau zu durchblicken, wie nun was funktioniert und welche Daten an welcher Stelle für wen sichtbar sind, ist nicht so leicht zu erkennen. Anne Schwidt stellt eine ausführliche und verständliche Anleitung unter dem Titel “Einführung in die Grundlagen von Facebook” auf ihrer Website bereit. Das 50 Seiten umfassende E-Book kann als PDF-Datei (2,6 MB) kostenlos herunter geladen werden.
Behandelt werden die Themen Privatspäre, Freundeslistenverwaltung, Posting-Möglichkeiten, Facebook-Gruppen, Facebook-Seiten und Facebook-Anwendungen. Das E-Book ist ein sehr guter Leitfaden, wie man Facebook zielsicher benutzen kann.
Bilder bei Twitter veröffentlichen
Da Tweets von Twitter reine Textnachrichten sind, lassen sich leider keine Bilder mitschicken. Allerdings gibt es den externen Service Twitpic, der das über eine Verlinkung möglich macht.
Man logged sich ganz einfach bei Twitpic mit den Twitterzugangsdaten ein und lädt ein Bild hoch. Anschließend gibt es ein Eingabefeld, in das eine Begleitnachricht geschrieben werden kann. Nach dem Abschicken wird die Nachricht samt Link zu dem Bild wie ein normaler Tweet verschickt.
Sehr komfortabel ist, dass man Bilder auch per eMail an Twitpic schicken kann. Jede Twitpic-Nutzerin hat eine individuelle eMailadresse, die aus dem Benutzerinnamen und einem Zahlencode besteht. Die Lösung per eMail eignet sich vor allem für Foto-Handys.
Die Bilder müssen die üblichen Webformate JPG, GIF und PNG haben. Eine Twitter-Nutzerin kann das Bild auf Twitpic kommentieren. Diese Kommentare erscheinen als @reply auf der eigenen Twitter-Seite.
Wer nicht möchte, dass die Bilder in der “Public-Timeline” von Twitpic erscheint, kann das in den Settings einstellen. Wie oft ein Bild angesehen wurde, lässt sich auf der Übersichtsseite der Bilder in Twitpic heraus finden.
Eine genauere Anleitung gibt es beim Upload-Magazin für digitale Publizierenund als Videoanleitung von Yagglo.
Welche sozialen Netzwerke gibt es eigentlich im Internet?
Soziale Netzwerke sind spezielle Online-Plattformen, auf denen Personengruppen (Communities) für berufliche oder private Zwecke bestimmte Interessen und Kontakte pflegen. Über personalisierte Webseiten erstellen Sie ein eigenes Profil und vernetzen sich darüber mit FreundInnen, Bekannten oder auch GeschäftspartnerInnen. Die Online-Netzwerkseiten sind einander ähnlich, haben aber unterschiedliche Ziele oder sind unterschiedlich profiliert durch ihre Zielgruppen und NutzerInnen. Einige haben mehr Freizeit-, andere mehr geschäftlichen Charakter.
Hier ist eine Zusammenstellung der wichtigsten Anbieter sozialer Netzwerke in Deutschland:
- Facebook.de
- MySpace.com
- StudiVZ.net/meinVZ
- XING.com
- LinkedIn.com
- lokalisten.de
- Stayfriends.de
- wer-kennt-wen.de
Bei Facebook soziale und berufliche Netzwerke bilden
Im Social Web halten sich Menschen auf, tauschen sich aus, knüpfen lokale oder globale Kontakte, organisieren sich in Gruppen und Netzwerken und bewältigen als Kollektiv die Informationsflut in eigenen Kanälen. Zu den bekanntesten Beispielen des Social Web zählen inhaltsorientierte Angebote wie Wikipedia oder Youtube. Daneben gibt es sozial orientierte Plattformen wie StudiVZ und vor allem Facebook mit mittlerweile weltweit über 200 Millionen Mitgliedern, davon knapp 3 Millionen in Deutschland.
Merkmale von Facebook:
- Sie tauschen Nachrichten mit Menschen aus, mit denen Sie “befreundet” sind.
- Sie verfügen über eine Profilseite, auf der Sie sich vorstellen und Fotos oder Videos hochladen können.
- Auf der Pinnwand Ihres Profils können BesucherInnen öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen.
- Als alternative Möglichkeit zu öffentlichen Nachrichten können sich BenutzerInnen persönliche Nachrichten schicken oder chatten.
- Sie können Freunde zu Gruppen und Events einladen und dabei festlegen, ob diese Gruppen oder Events öffentlich zugänglich sein sollen.
- Es gibt einen Marktplatz, auf dem BenutzerInnen Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.
All diese Möglichkeiten können Sie für Ihre beruflichen Netzwerke nutzen.
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