Twitter erklärt
In zwei Videos von CommonCraft wird Twitter allgemein und die Suche bei Twitter erklärt.
Auch der Elektrische Reporter widmet sich dem Thema Twitter in einem Videopodcast-Beitrag.
Social Webs und Selbstmarketing
Das Internet hat einen radikalen Wechsel erfahren. Noch vor wenigen Jahren stand das Veröffentlichen von Inhalten nur einem ausgewählten Kreis mit entsprechendem Fachwissen offen. Heute können sich Menschen nicht nur als Leserinnen und Leser beteiligen, sondern ohne großen Aufwand auch selbst schreiben. Der Wechsel vom alten Internet (Web 1.0) zum sozialen Internet (Web 2.0) ist eine Verschiebung der Gestaltungsmacht von den Konzernen auf die Nutzerinnen und Nutzer. Die spannende Frage ist, wie sich das neue Internet für die berufliche Karriere einsetzen lässt.
Im Social Web halten sich Menschen auf, tauschen sich aus, knüpfen lokale oder globale Kontakte, organisieren sich in Gruppen und Netzwerken und bewältigen als Kollektiv die Informationsflut in eigenen Kanälen. Zu den bekanntesten Beispielen des Social Web zählen inhaltsorientierte Angebote wie Wikipedia oder Youtube. Daneben gibt es sozial orientierte Plattformen wie Facebook mit mittlerweile weltweit über 200 Millionen Mitgliedern, davon knapp 3 Millionen in Deutschland.
Eine sehr hohe Relevanz in Bezug auf berufliche Kontakte haben derzeit Xing, LinkedIn, Twitter und Facebook. Während bei Xing und LinkedIn der Austausch von Businesskontakten im Vordergrund steht, ist bei Twitter und Facebook das zentrale Ziel die Darstellung der Aktivitäten der Mitglieder: Diese schreiben über ihre Interessen und ihr soziales Umfeld, das ebenfalls diese Dienste nutzt, kann ihre Aktivitäten und Äußerungen verfolgen, diese kommentieren und weiterverbreiten.
Die eigene Marke aufbauen
Mit einem Blog über Ihr Fachthema können Sie durch Kontinuität und Qualität, LeserInnen überzeugen und sich eine kleine Fanbasis aufbauen. Ihre Blogtätigkeit können Sie flankieren mit einer Mitgliedschaft in einem oder mehreren Social Webs. Jeder Kontakt, den Sie hier knüpfen, kann sich irgendwann als nützlich erweisen. Ein sehr bedeutendes Selbstmarketing-Werkzeug im Netz ist auch Twitter. Je mehr Menschen Ihrem Twitter-Stream folgen, desto größer ist die Chance, über diese Medium an einen neuen Job zu kommen.
Bei Facebook soziale und berufliche Netzwerke bilden
Im Social Web halten sich Menschen auf, tauschen sich aus, knüpfen lokale oder globale Kontakte, organisieren sich in Gruppen und Netzwerken und bewältigen als Kollektiv die Informationsflut in eigenen Kanälen. Zu den bekanntesten Beispielen des Social Web zählen inhaltsorientierte Angebote wie Wikipedia oder Youtube. Daneben gibt es sozial orientierte Plattformen wie StudiVZ und vor allem Facebook mit mittlerweile weltweit über 200 Millionen Mitgliedern, davon knapp 3 Millionen in Deutschland.
Merkmale von Facebook:
- Sie tauschen Nachrichten mit Menschen aus, mit denen Sie “befreundet” sind.
- Sie verfügen über eine Profilseite, auf der Sie sich vorstellen und Fotos oder Videos hochladen können.
- Auf der Pinnwand Ihres Profils können BesucherInnen öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen.
- Als alternative Möglichkeit zu öffentlichen Nachrichten können sich BenutzerInnen persönliche Nachrichten schicken oder chatten.
- Sie können Freunde zu Gruppen und Events einladen und dabei festlegen, ob diese Gruppen oder Events öffentlich zugänglich sein sollen.
- Es gibt einen Marktplatz, auf dem BenutzerInnen Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.
All diese Möglichkeiten können Sie für Ihre beruflichen Netzwerke nutzen.
Fehler beim Networking vermeiden
Wenn Sie beim Networking zu sehr von Ihrer Absicht getrieben wirken, werden Sie als Netzwerkerin scheitern. Um Frusterlebnisse zu vermeiden – so rät Sylvia Linden, Projektmanagerin – , sollten Sie typische Fehler vermeiden:
- Ungeduld beim Aufbau von Kontakten – Netzwerk-Beziehungen brauchen viel Zeit, um zu wachsen.
- zu hohe Erwartungen an KollegInnen – Eine professionelle Dienstleistung gratis zu verlangen ist genauso überzogen wie ein permanenter Bedarf an kleinen Gefälligkeiten.
- mangelndes Fingerspitzengefühl - Ein Schwätzchen mit der Kollegin, wenn sie gerade vor lauter Stress nicht weiß, wo ihr der Kopf steht, ist unangemessen.
- Heuchelei – Sympathie und echtes Interesse am anderen sind die Bindemittel, die einen beruflichen Kontakt lebendig und authentisch erhalten.
- Quantität vor Qualität – Es ist effektiver, intensiven Kontakt zu zehn Leuten zu pflegen, als einhundert oberflächliche Kontakte zu knüpfen, deren Potenzial Sie weder kennen noch zielgenau abfragen können.
- Unzuverlässigkeit – Versprechen Sie nichts, was Sie nicht einhalten können und halten Sie Ihre Versprechen unbedingt ein.
- Indiskretion – Erweisen Sie sich als vertrauenswürdig und verschwiegen, sonst wird man Ihnen über kurz oder lang nichts mehr anvertrauen.
- Kleinlichkeit und Berechnung – Vertrauen Sie darauf, dass eine Gefälligkeit, die Sie jemandem erweisen, unter Umständen von ganz anderer Seite zurückgezahlt wird.
- Undankbarkeit - Wertschätzen Sie, was andere für Sie getan haben.
Der ausführliche Beitrag von Sylvia Linden ist bei femity veröffentlicht.
Workshop für Frauen: Netzwerke knüpfen, organisieren und pflegen
Erschienen im Tagesspiegel, 04-07-2009:
In einem Workshop am 10. Juli (9.30 bis 16 Uhr) thematisiert das ber-IT Beratungszentrum für Frauen in Berlin-Mitte den Begriff Networking als „Vitamin-Spritze“ für Karriere und Jobsuche. Vorgestellt werden sowohl bestimmte Berufsverbände und -vereinigungen als auch virtuelle Netzwerke wie Facebook und Xing. An einem webbasierten Netzwerk wird aufgezeigt, wie solche virtuellen Treffpunkte für berufliche Zwecke genutzt werden. Die Veranstaltung findet in der Rheinsberger Straße 77 statt und kostet 54, ermäßigt 36 oder 18 Euro. Anmeldung unter Tel. 030/440 22 50. Internet: www.ber-it.de.
Facebook-Toolbar für Firefox
Sie müssen sich nicht umständlich auf der Facebook-Website einloggen. Mit einem Klick auf die Browserleiste können Sie Facebook durchsuchen, Einladungen und Nachrichten ansehen oder Status- und Profiländerungen Ihrer FreundInnen mitverfolgen. Und mit dem Share-Button können Sie Links bequem an Ihre Facebook-Kontakte schicken. Dazu installieren Sie die Facebook-Toolbar.
Wenn Sie die Toolbar stört, weil sie doch etwas Platz im Menuebereich Ihres Browser benötigt, blenden Sie Sie mit einem Rechtsklick einfach aus. Auf die gleiche Weise lässt sie sich später wieder einblenden. Um die Erweiterung zu installieren, müssen Sie die herunter geladene XPI-Datei mit Firefox öffnen.
Social-Web-Aktivitäten von ber-IT

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Infothek Frauen – Beruf – Arbeit:
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Desktopprogramm für die Verwaltung von Twitter und Facebook
Wer auf Twitter und Facebook sehr aktiv ist, wird das Desktop-Programm Seesmic zu schätzen wissen, denn es bietet die Möglichkeit, Konversationen, Themen, einzelne FreundInnen oder Gruppen in einzelnen Spalten darzustellen. So bleibt die Übersichtlichkeit auch bei großen Nachrichtenmengen erhalten.
Mit dem kostenlosen Seesmic-Desktop können Sie mehreren Accounts bei Facebook und Twitter gleichzeitig verwalten. Man kann Kommentare und Bewertungen auf neue Einträge abgeben oder auch Fotos in den Profilen der FreundInnen ansehen.
Twittern mit Firefox
Die Twitterbar wird als Add-on istalliert und ist dann eine Funktionserweiterung der Adresszeile. Sie wird damit zum direkten Eingabefeld für Twitter. Besonders praktisch ist, dass sich interessante URL so direkt als Tweet versenden lassen. Man kann einfach weiteren Text hinzufügen und mit einem Klick auf das Twitter-Symbol in der Adresszeile wird die Mitteilung veröffentlicht. Das Firefox-Add-on zeigt dabei an, wie viele Zeichen noch zur Verfügung stehen.
Bundesverband Community Management (BVCM)
Communities wie Xing, MySpace oder Facebook brauchen als wirtschaftlich agierende Einheiten ein Management. Doch es herrscht viel Unklarheit über das Berufsfeld der Community ManagerInnen. Oft wissen nicht einmal die ArbeitgeberInnen selbst genau, welche Qualifikation einen Fachkraft für Community Management mitbringen sollte.
Der BVCM verfolgt den Zweck, im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland den Berufsstand und die beruflichen, wirtschaftlichen sowie sozialen Interessen der Mitglieder zu fördern. Dazu gehören insbesondere:
- Unterrichtung, Beratung und Ausbildung der Mitglieder in allen zur Ausübung des Berufes notwendigen Bereichen
- Förderung des Ansehens des Berufsstandes der Community ManagerIn durch alle hierfür geeigneten Maßnahmen insbesondere durch eine spezifische Öffentlichkeitsarbeit
- Mitwirkung bei allen Plänen und Vorarbeiten zur gesetzlichen und sonstigen Verankerung und Absicherung des Berufsstandes der Community ManagerIn
- Unterrichtung und Aufklärung der Verbandsmitglieder über rechtliche Fragen
- Bekämpfung von Verstößen gegen den lauteren Wettbewerb
Außerdem will der sehr junge Verband, der 2009 gegründet wurde, dem Beruf der Community ManagerIn zu einer Anerkennung als Ausbildungsberuf verhelfen.
>> BVCM Website
>> BVCM Twitter
>> BVCM Xing